|
|
|
|
Man startet mit den ersten Sonnenstrahlen, überquert eine Moräne und weiss schäumendes Gletscherwasser. Die in der Morgensonne glänzende Topalihütte wird kleiner und kleiner. Nach einem kurzen aber steilen Anstieg mit einer gesicherten Stelle ist die Hütte schliesslich ausser Sicht. Die ersten geschützten Edelweiss wachsen in dieser unberührten Bergwelt direkt am Weg. Bald trifft man wieder auf Geröllhalden, der Weg ist aber perfekt präpariert und angenehm zu gehen.
Auf der Wasenlücke bläst ein kalter Wind, bedingt durch den Gletscher auf der gegenüberliegenden Talseite. Der Abstieg ist ausgesetzt, das feine Geröll rutscht unter den Tritten des Wanderers. Dicke Seile erleichtern das Laufen erheblich. Zwei Routen führen durch den Hang: eine mit blauen Seilen markierte, die auf den Gletscher führt und eine mit weissen Seilen, die durch das Geröll verläuft. Je nach Verhältnissen kann man sich für die leichtere Route entscheiden. |
 |
|
|
 |
Hinter dem kleinen Gletschersee treffen wir wieder auf alpine Steppenlandschaft. Es blühen wieder Blumen und das Gras wird kräftiger zwischen den moosbewachsenen Steinen.
Entlang der Moräne auf der linken Talseite geht man auf angenehm weichem Untergrund. Die Grasnarbe federt regelrecht unter den groben Schuhen. Erstaunlich schnell erreicht man Jungu, die Sommerfrische der Einwohner von St. Niklaus. Da man in Jungu nicht übernachten kann, folgt noch der schöne Abstieg nach St. Niklaus. Wahlweise kann man auch die Bahn benutzen. |
|
|
Jungu
1955 m ü. M.
Die Sommerfrische von St. Niklaus
Zugang:
Zu Fuss oder per Luftseilbahn von St. Niklaus
Übernachtungsmöglichkeit:
keine
(evtl. Privatzimmer)
Info:
Tourismusbüro St. Niklaus, Tel. +41 027 956 36 63 |
zum Höhenprofil
|
St. Niklaus
1120 m ü. M.
Hauptort im Nikolaital.
Ausgangspunkt für Grächen oder Turtmanntal
Zugang:
Mit Zug oder Auto ab Brig oder Visp
Übernachtungsmöglichkeit:
Hotel, Ferienwohnungen, Camping
Info:
Grächen Tourismus, Tel. +41 027 955 60 60
St. Niklaus Tourismus, Tel. +41 027 956 36 63 |
|
|
|